Kurze Vorgeschichte

Wir führen seit 2020 Gespräche mit KMU-Inhabern über Software. Die meisten laufen gleich ab. Jemand hat ein Problem. Zu viel Handarbeit, ein altes System, eine Excel-Datei, die ausser Kontrolle geraten ist. Wir reden darüber, was eine Lösung kosten würde. Und dann wird es still.

50’000 Franken für eine massgeschneiderte Anwendung. Oder 80’000. Grössere Projekte schnell sechsstellig. Dazu Wartung und Hosting. Für ein KMU ist das viel Geld. Oft zu viel.

Wir haben trotzdem Projekte umgesetzt, aber es waren weniger als möglich gewesen wären.

Was in den letzten zwei Jahren passiert ist

In den letzten zwei Jahren hat sich unsere Arbeit grundlegend verändert. Nicht weil wir etwas anders machen, sondern weil sich die Werkzeuge verändert haben.

KI in der Entwicklung. Wir nutzen heute KI-Tools bei praktisch jeder Aufgabe. Nicht als Spielerei, sondern als echtes Arbeitsinstrument. Boilerplate-Code, der früher einen halben Tag brauchte, ist in einer Stunde fertig. Tests schreiben, Dokumentation, Fehlersuche. Alles geht deutlich schneller.

Der reine Entwicklungsaufwand sinkt je nach Projekt um die Hälfte bis zwei Drittel. Dazu kommen die Einsparungen bei Lizenzen und Infrastruktur. In der Summe landen wir bei Projektkosten, die oft nur noch ein Viertel bis ein Drittel des früheren Preises betragen.

Open Source ist erwachsen geworden. Datenbanken, Webserver, Automatisierungstools. Für fast alles gibt es heute Open-Source-Alternativen, die gut genug sind. Nicht “gut genug für den Anfang”, sondern wirklich gut. PostgreSQL statt Oracle. Linux statt Windows Server. Das spart nicht Hunderte, das spart Tausende pro Jahr an Lizenzkosten. Und Sie sind nicht an einen Anbieter gebunden.

Hosting kostet fast nichts mehr. Eine einfache Web-Anwendung professionell zu betreiben kostet ab ungefähr 20 Franken im Monat. Je nach Anzahl Benutzer und Skalierungsanforderungen kann es mehr sein. Aber man muss heute weder einen eigenen Server betreiben noch teure Cloud-Dienste wie AWS oder Azure nutzen. Es gibt schlanke Alternativen, die für die meisten KMU-Anwendungen völlig ausreichen.

Ein konkretes Beispiel

Ein Kunde von uns hat Lieferscheine manuell abgetippt. Zwei Mitarbeiter, zusammen etwa 15 Stunden pro Woche. Wir haben eine Lösung gebaut, die das automatisch macht. Dokument einscannen, KI liest die Daten aus, ab ins System.

Früher hätte allein die Entwicklung 40’000 bis 60’000 Franken gekostet, dazu Lizenzen für OCR-Software und einen grösseren Server. Wir haben es für unter 10’000 umgesetzt. Hosting: 25 Franken im Monat. Keine Lizenzgebühren, weil die KI-Modelle und OCR-Bibliotheken Open Source sind.

Das ist ein kleineres Projekt. Bei umfangreicheren Anwendungen sehen wir ähnliche Verhältnisse. Was früher sechsstellig war, liegt heute oft bei 30’000 bis 50’000 Franken.

Wann es sich lohnt

Software lohnt sich nicht für alles. Wenn ein Prozess einmal pro Woche vorkommt und zehn Minuten dauert, brauchen Sie keine Automatisierung. Aber wenn Sie Dinge wie diese wiedererkennen, lohnt sich ein Gespräch:

  • Mitarbeiter verbringen Stunden pro Woche mit Abtippen oder Copy-Paste zwischen Systemen
  • Ein altes System (Access, FileMaker, eine riesige Excel-Datei) hält den Betrieb zusammen, aber nur eine Person versteht es wirklich
  • Kunden rufen bei Ihnen an für Sachen, die sie eigentlich selbst nachschauen könnten

Wir bieten ein kostenloses Erstgespräch an. 30 Minuten, ohne Verkaufsdruck. Manchmal ist das Ergebnis “lohnt sich für Sie aktuell nicht”. Das ist auch okay.

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